35 Leute – Kinder, Eltern, Großeltern und Paten – verbrachten Ende August ein gemeinsames Wochenende im Rüstzeitheim Röhrdorf. Unter dem Thema „Wind“ gab es ein buntes Programm mit vielen Spielen und Experimenten, Gesprächsrunden für die Großen und Bastelzeiten für die Kleinen. Es wurde viel gelacht und viel gesungen. Den Abschluss bildete ein Gottesdienst, in dem es um einen Sturm auf dem See Genezareth ging, bei dem die Jünger ordentlich Angest hatten, bis Jesus eingriff und der Sturm sich beruhigte. Wir haben dann darüber gesprochen, was unser Lebensschifflein auf dem Meer der Zeit bedroht und haben uns wieder neu bewusst gemacht, wie gut es ist, wenn wir Jesus mit ins Boot holen.

Am Pfingstmontag wurden die neuen, in Innsbruck gegossenen Glocken feierlich in Engelsdorf begrüßt.
Das Einheben in den Turm erfolgt am 1. Juni, 10:00 Uhr.
Die feierliche Indienstnahme ist im Gottesdienst am 20. Juni 14:00 Uhr geplant.

Von April bis Oktober 2008 prägte das Jubiläum des Sommerfelder Gotteshauses das Gemeindeleben. Es gab Vorträge zur Regional- und Ortsgeschichte, zum Bau, der Zerstörung und dem Wiederaufbau der Sommerfelder Kirche. Am 4./5. Oktober luden wir zum Ernte-Dank-Fest in und um die Kirche ein. Kaffee und Kuchen oder Deftiges vom Bauernhof sorgten für das leibliche Wohl. Die Erwachsenen konnten Erntemaschinen und einen Bauernhof besichtigen, derweil die Kinder Lampions bastelten und sich auf dem Balancierband oder beim Büchsenwerfen versuchten. Und fast jeder drehte auf dem Lanz-Bulldog eine Runde um die Kirche. Über 100 Leute trafen sich zum gemeinsamen Singen, darunter auch eine Gruppe Pilger. Zu Gast war an diesem Wochenende auch der Chor der Partnergemeinde Hildesheim.
Große Beachtung fand die Ausstellung „150 Jahre Kirche zu Sommerfeld“, die auf zwölf großen Bannern die wechselvolle Geschichte unseres Gotteshauses zeigt. Sie wurde von Sophie Renner und Christin Seifert aus der Jungen Gemeinde Sommerfeld gestaltet.
Des 50jährigen Jubiläums der Urban-Kreutzbach-Orgel in Sommerfeld wurde mit vier Orgelmusiken gedacht.

Es war nur ein kleines Trüppchen, das sich auf den Weg in die Landeshauptstadt machte. Nach der nun schon traditionellen Orgelandacht in der Frauenkirche beschlossen wir dieses Jahr eine Programmänderung: Statt Museum war Stadtrundfahrt per Schiff angesagt! 90 Minuten lang wurde uns bei herrlichstem Wetter von der Elbe aus das alte und neue Dresden erklärt.

Dann bummelten wir über die Brühlsche Terrasse, schauten uns die Synagoge von außen an und gingen weiter zur Kreuzkirche. Dort machten wir eine Kaffeepause im Kirchencafé, bevor es über die Prager Straße zurück zum Zug ging. Wir waren uns alle einig: Es war ein schöner Tag.