Hirschfelder Tafel 2005

Allzuviel war weder kirchlich noch kommunal nach der Eingemeindung in dem 120 Seelen-Dorf, Hirschfeld, am Südostrand von Leipzig nicht los.
Dann kam die Idee im Jahre 2002 die schriftliche Ersterwähnung zu feiern.
Die Kirche wurde renoviert, die Orgel erhielt neue Prospektpfeifen und aus dem alten Eisengussgeläut wurde ein neues bronzenes.
Das ganze Dorf war beim Fest und seiner Vorbereitung beteiligt.
Dabei kam man sich wieder näher und es entstand die Frage, was feiern wir als nächstes.
Die zündende Idee kam vom Kunstschmied Andreas Althammer, er hatte in Frankreich beobachtet, wie ein ganzes Dorf mit Esswaren aufs freie Feld zog und tafelte.
So gibt es nun schon seit 2003 jedes Jahr ums Johannisfest herum auf der Dammwiese des Kieswerkes die Hirschfelder Tafelrunde. Zum kulturvollen Tafeln gehören neben Essen und Trinken auch kleinere Theaterstücke, Musik und Bauernspiele.
Gäste sind natürlich auch mit dabei. Der weitestgereiste diesmal der Schweizer Werner Schwarz, der als Jakobspilger in Sommerfeld übernachtete.


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