In Taize begegneten wir dem Berliner Künstler Arwith Bartsch.
Er zeigte und fertigte verschiedene handkolorierte Variationen zu einem Motiv Fische am See Genezareth.

In den vergangenen drei Jahren wurde im Engelsdorfer Kirchturm fleißig gearbeitet. Neue Treppen und Turmfenster wurden eingebaut, verfaulte Balkenköpfe erneuert, Dielung aufgebracht und Risse im 800jährigen Turm verpresst. Leider wurden die neuen Treppen auch gleich zum Diebstahl des Gehwerkes der Uhr benutzt.
Diese war ca. 1967 als Ersatz für die alte Uhr durch die Firma Zachariä - Leipzig eingebaut wurden.
Zum Gemeindefest am 10.Juli 2005 konnte nun die Uhr der abgerissenen Leipziger Markuskirche wieder in Gebrauch genommen werden, die von einem Leipziger eingelagert wurden war. Durch "Kripo live" erfuhr er von unserem Verlust und überlies uns das Uhrwerk
Die um 1900 gebaute Uhr wurde durch Firma Höppner - Pirna überholt. Da diese Uhr ein Viertel- und ein Stundenschlagwerk besitzt, hört man nun auch, "was die Stunde geschlagen hat".
In Verbindung mit dem Uhreneinbau wurden auch noch die beiden fehlenden Zifferblätter an Ost und Westseite des Turmes ergänzt.

Wir danken all denen, die mit Ihren Spenden dafür gesorgt haben, dass bei uns die Zeit nicht still steht.

Dieser Spruch fiel mir im Zusammenhang mit zwei Hilfsaktionen ein, bei denen sich unsere Gemeinden im letzten Jahr beteiligt haben: Bettwäsche für Tansania und "Weihnachten im Schuhkarton".
Familie Golde aus Engelsdorf schreibt, dass sie mehr als 40x Bezüge und Bettlaken sowie 86 Kopfkissen verpacken konnte. In zwei PKW haben sie die Pakete sowie Schreibmaschinen und Computer nach Hamburg gebracht. Von dort ging ein großer Container mit den Hilfsgütern per Schiff nach Tansania. Die Freude und der Dank im Krankenhaus Marangu waren riesengroß. Ein herzliches Dankeschön auch von Frau Lodenkämper, der Vorsitzenden des Fördervereins, die im November die Sendung an die Empfänger übergeben hat.
Nancy Winter aus Sommerfeld, 7 Jahre, zeigte mir freudestrahlend einen Brief mit Foto aus Polen, der an sie gerichtet war. Er kam von einem 8jährigen Mädchen, das zu Weihnachten einen der etwa 50 Schuhkartons erhalten hat, die unsere Gemeinden gespendet hatten. Weil Nancy einen Brief an das unbekannte Kind mit hineingelegt hatte, konnte sie sich nun über eine Antwort freuen. Und sie will auch wieder schreiben und ein Bild von sich dazulegen.
Erfahrungsgemäß bekommen längst nicht alle, die ihrem Päckchen ein paar persönliche Zeilen oder gar ein Foto der eigenen Familie beifügen, auch tatsächlich einen Dankeschön-Brief. Doch das hält wohl niemanden davon ab, bei der nächsten Aktion wieder mitzumachen...

Ute Ulbricht

In der ersten Woche der Herbstferien machten sich 18 kleine und große Menschen auf nach Bleicherode, um sich mit dem Leben der Elisabeth von Thüringen zu beschäftigen. Im Morgen- und im Abendkreis beleuchteten wir jeden Tag eine Station aus Elisabeths Leben. Die Älteren entdeckten außerdem, dass manches, was Elisabeth beschäftigte, auch heute noch aktuell ist, z.B. Elisabeths Entschluss, nichts zu essen woran Blut klebt. Die Ergebnisse des Nachdenkens darüber werden als Gottesdienst am 30. Oktober 9.30 Uhr in der Sommerfelder Kirche vorgestellt.
Die Kinder konnten mittelalterliche Kostüme und Schwerter herstellen, bei einem Ritterparcours ihre Kräfte messen oder nach Herzenslust im Heu toben. Sie malten auch Bilder aus dem Leben der Elisabeth.
In der Schlussrunde hatten wir allen Grund, Gott für diese schönen, harmonischen Tage zu danken.

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Was ist das?
Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt aller Kreaturen,
mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder,
Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält;
Dazu Kleider und Schuh, essen und Trinken.
Haus und Hof, Weib und Kind, Acker Vieh und alle Güter,
mit allem, was not tut für Leib und Leben, mich reichlich und täglich versorgt,
in allen Gefahren beschirmt und vor allem Übel behütet und bewahrt;
und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit,
ohn all mein Verdienst und Würdigkeit:
für all das ich ihm zu danken und zu loben und
dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewisslich wahr.
(Martin Luthers Erklärung zum 1. Artikel des Glaubensbekenntnisses)

Auch dieses Jahr gab es genügend Gründe für uns für Gottes Bewahrung zu danken.
Deshalb feierten wir in allen Gemeinden Erntedankfest.
Die ökumenische Weinverkostung mit dem Marktwinzer Dieter Stolle gehört seit mehreren Jahren bei uns zum Erntedankfest.