Der Nachmittag des 11. Septembers 2005 war dieses Jahr in Sommerfeld gefüllt mit:
Taufgedächtnis,
Familiengottesdienst zum Schulanfang (natürlich mit dem Zuckertütenbaum)
und dem Sommerfelder Gemeindefest im Pfarrgarten.

Im September sind wir nach Torgau zum Projekt "Wurzel und Flügel" gefahren Dort machten wir einen außergewöhnlichen Gang durch eine "gewöhnliche" Wohnung, in der die Größenverhältnisse verzerrt waren.
Nach der Mittagspause machten wir uns bei einem workshop Gedanken über das, was uns Sicherheit gibt und was uns beflügelt. Die Ergebnisse stellten wir als Collage dar. ( Jetzt wissen wir wieder, wie sich Dreijährige fühlen, wenn sie daheim schön ordentlich auf dem Stuhl am Küchentisch sitzen müssen ... )
Willst du wissen wer "wir" sind? Dann schau einmal auf die Fotos !

Wer mehr über die Ausstellung wissen will, kann ja mal bei www.wintergruene.de reinschauen.

Eine Woche unter einfachen Bedingungen zusammen mit etwa 3000 Jugendlichen leben, miteinander reden oder radebrechen, arbeiten und Spaß haben, dreimal täglich in der Kirche sitzen, singen, beten, Stille aushalten oder genießen - je nachdem. Und das alles ganz toll finden. Das ist Taizé. www.taize.fr/de

Wir waren im Juli mit ein paar Leuten aus unserer JG und anderen Leipzigern dort, schon zum zweiten und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal.

Allzuviel war weder kirchlich noch kommunal nach der Eingemeindung in dem 120 Seelen-Dorf, Hirschfeld, am Südostrand von Leipzig nicht los.
Dann kam die Idee im Jahre 2002 die schriftliche Ersterwähnung zu feiern.
Die Kirche wurde renoviert, die Orgel erhielt neue Prospektpfeifen und aus dem alten Eisengussgeläut wurde ein neues bronzenes.
Das ganze Dorf war beim Fest und seiner Vorbereitung beteiligt.
Dabei kam man sich wieder näher und es entstand die Frage, was feiern wir als nächstes.
Die zündende Idee kam vom Kunstschmied Andreas Althammer, er hatte in Frankreich beobachtet, wie ein ganzes Dorf mit Esswaren aufs freie Feld zog und tafelte.
So gibt es nun schon seit 2003 jedes Jahr ums Johannisfest herum auf der Dammwiese des Kieswerkes die Hirschfelder Tafelrunde. Zum kulturvollen Tafeln gehören neben Essen und Trinken auch kleinere Theaterstücke, Musik und Bauernspiele.
Gäste sind natürlich auch mit dabei. Der weitestgereiste diesmal der Schweizer Werner Schwarz, der als Jakobspilger in Sommerfeld übernachtete.

"3 Stunden wandern, zwischen Felsen und Farnen sitzen und Märchen lauschen, Picknick aus dem eigenen Rucksack..." so lautete die Einladung an alle, die dazu Lust und Laune haben. Und so war es auch. Mit der Märchenerzählerin Monika Hickstein wanderten etwa 30 Leute, alte und junge und ganz junge, am 12. Juni 2005 rund um den "Quirl", einem Berg bei Königstein/Sächsische Schweiz. Wir waren sogar 5 Stunden unterwegs, denn es gab so viel zu sehen und zu hören und für die Kinder auch auszuprobieren, zum Beispiel Klettersteine oder eine Höhle. Es war ein schöner Nachmittag, den wir 2006 an einem anderen Berg und mit anderen Märchen und mit noch mehr Zeit gern wiederholen möchten.