Am 9. März war ein schwedischer Chor zu Besuch in der Sommerfelder Gemeinde und sang geistliche Lieder im Gottesdienst.
Beim anschließenden Kirchenkaffee brachten die Gäste noch spontan Gospels und schwedische Volkslieder zu Gehör.
Trotz der Sprachbarrieren war schnell ein herzlicher Kontakt hergestellt.

Bei der Minirüstzeit Ende April war volles Haus. 23 Kinder beschäftigten sich mit himmlischen Schätzen, die eine selbst verzierte Schatzdose füllten: ein Wassertropfen aus Glas für das Wasser der Taufe, das weiße Kleid, das uns Jesus schenkt, die Hand Gottes, die uns behütet und hält, der Name, mit dem Gott jeden kennt, ein Teelicht in einem selbst gefertigten Kerzenhalter... Als letztes kam noch ein kleiner Karabinerhaken dazu. Wie wichtig es ist, sich festzumachen, um bei einem Absturz gesichert zu sein, konnten die Kinder auch am eigenen Leib erleben: Beim Klettern an der Kletterwand von St. Gertrud waren alle froh, dass sie durch Haken, Gurt und Seil gesichert waren. Sich bei Gott festmachen - wichtig für das Leben!

Nach individueller Anreise am Freitag, 15.06.2007, gab es als erste gemeinsame Mahlzeit Abendessen, wozu die berühmten langen Tischgebete nicht fehlen durften. Nach Bezug der Zimmer und Durchforstung der Umgebung wurde der große überdachte Pool in Beschlag genommen. Dieser sollte in den nächsten 48 Stunden öfter Domizil in freien Minuten sein. Der Sandmann kam in Form von der Geschichtenvorleserin Frau Ulbricht für alle Kinder und nach dem diese auf die wartenden Betten verteilt wurden, gab es eine Kennenlernrunde in einem gemütlichen Zimmer unterm Dach.
Der Samstag hatte volles Programm. Nach dem Frühstück trafen wir uns zu dem durch das Wochenende führende Thema "Auf Fels gebaut". Nach kurzer Einleitung, wozu eine Wegstrecke mit verschiedenen Materialien zusammengestellt wurde, trennten sich die Kinder und Erwachsenen zu den Gesprächs- bzw. Bastelrunden.
12.00 Uhr stand pünktlich das Mittagessen auf dem Tisch. Anschließend blieb Zeit zum Ausruhen und Kaffeetrinken. 14.30 Uhr war Abfahrt für alle zum Tierpark in Hirschfeld. Auch wenn uns dort, wie schon am Anreisetag, ein ordentliches Gewitter erwischte, war es trotzdem sehr schön. Am Abend wurde bei Sonnenschein dann sogar der Grill angeworfen. Der Abend klang ohne festes Programm aus. Es wurde gekegelt, die Filztechnik erlernt, gebadet, gespielt, gesungen und erzählt.
Am Sonntag gab es nach dem Frühstück den Abschlussgottesdienst, wo wir gemeinsam neue Lieder sangen. Im Anschluss wurde in "alter" Tradition der "Zimberli-Hupf" welcher am Vorabend schon mal in lustiger Runde im Sitzen geübt wurde, aufgeführt.
Dann stand alles im Zeichen der Abreise, Sachen einpacken, Autos beladen, Zimmerreinigung und Aufräumen. Das Mittagessen sollte unsere letzte gemeinsame Mahlzeit sein, denn zum Kaffee kamen schon nicht mehr alle an den Tisch
Wir danken allen fleißigen Händen vor Ort, den Kuchenbäckern, den Organisatoren und Familie Ulbricht, die die Fäden in den Händen hielten und alles sehr gut vorbereitet hatten.

Eine Radtour für Kurzentschlossene ganz in Familie hat am Sonntag, dem 13. Mai, 19 große und kleine Leute aus unseren Gemeinden in die nähere Umgebung von Sommerfeld geführt. Eingeladen wurde dazu über den "Kirchenspatz", unsere Kinderkirchenzeitung. Lea Seifert (9 Jahre) hat den Tag so erlebt:
"Nach dem Gottesdienst starteten wir gegen 11 Uhr mit den Fahrrädern in Richtung Panitzsch. Dort haben wir uns die Kirche und den dazu gehörigen Garten angeschaut. Frau Ulbricht hat uns vieles Interessantes über dieses Haus erzählt. Als Mittag gab es einen kleinen Imbiss, den wir in unseren Rucksäcken mithatten. Danach ging es mit den Fahrrädern weiter zu einem schönen Spielplatz auf der alten Rennbahn in Panitzsch. Dort haben wir gespielt, z. B. Volleyball und Ball-hin-und-her-Werfen.
Die letzte Station des schönen Tages war der Aussichtsturm in Taucha. Von diesem konnten wir uns die schöne Umgebung anschauen. Danach fuhren wir alle wieder nach Hause und waren uns einig: Das müssten wir öfter machen."



Fotos
Nancy Winter (10 Jahre)

Als Anspiel wurde von den Christenlehrekindern ein Märchen gespielt
Ein Mann findet im Netz einen gefangenen Vogel und befreit ihn.
Aus Dankbarkeit trägt ihn der Vogel auf seinem Rücken zu einer Schatzinsel.
Dort darf er sich einen Schatz zusammensuchen, der genauso schwer ist wie ein Mensch.
Auf der Insel lebt aber auch ein trauriger Mann, der gern wieder einmal Erde und grüne Sträucher sehen möchte und nicht nur Gold und Edelsteine.
Wer wird nun mitgenommen: ein Schatz aus Gold und Edelsteinen oder der dort lebende einsame Mensch?